Padel ist in einer Stunde gelernt: Es kombiniert Tennis-Zählweise mit Squash-Wänden und wird fast immer im Doppel gespielt. Hier sind alle Regeln, die du für dein erstes Match brauchst.
Aufgeschlagen wird diagonal, wie beim Tennis – aber von unten: Du lässt den Ball hinter der Aufschlaglinie aufspringen und triffst ihn maximal auf Hüfthöhe. Der Ball muss im diagonalen Aufschlagfeld des Gegners aufkommen. Berührt er danach das Gitter, ist der Aufschlag zu wiederholen (bei Glas ist er gültig). Wie beim Tennis hast du zwei Versuche.
15 – 30 – 40 – Spiel, bei 40:40 Einstand mit Vorteil (oft wird stattdessen der „Golden Point" gespielt: ein einziger Entscheidungspunkt). Ein Satz geht bis 6 Spiele mit zwei Spielen Vorsprung, bei 6:6 folgt der Tie-Break. Gespielt wird meist auf zwei Gewinnsätze.
Der größte Unterschied zum Tennis: Nach dem Aufsprung auf dem Boden darf der Ball die Glaswand deiner Seite berühren – du kannst ihn dann noch zurückspielen. Du darfst den Ball auch bewusst über die eigene Glaswand spielen (der „Bajada"-Konter). Nicht erlaubt: den Ball direkt in die gegnerische Wand schlagen, bevor er den Boden berührt hat.
Padel lernst du nicht auf dem Papier, sondern auf dem Court. Auf Splyne findest du Padel-Plätze in deiner Stadt und Mitspieler auf deinem Level – auch wenn dir noch drei Leute zum Doppel fehlen.
Ein Match über zwei Gewinnsätze dauert typischerweise 60 bis 90 Minuten. Viele Anlagen vermieten Courts in 60- oder 90-Minuten-Slots.
Ja, „Padel Singles" auf schmaleren Courts existiert – der Standard ist aber das Doppel (2 gegen 2). Über Splyne findest du schnell die fehlenden Mitspieler.
Nein – Padel gilt als der am schnellsten erlernbare Rückschlagsport. Nach einer Stunde spielst du echte Ballwechsel, weil Aufschlag von unten und die Wände Fehler verzeihen.